Der Galaxienhaufen Abell 2151 im Sternbild Herkules

Der Galaxienhaufen Abell 2151 im Sternbild Herkules, deshalb auch als Herkuleshaufen bezeichnet, besitzt eine Ausdehnung von ca. 1° und befindet sich in einer Entfernung von ca. 500 Lichtjahren. Er weist - ungleich anderen Haufen - keine zentrale Galaxie auf und enthält mehrere interagierende Galaxiensysteme. Er wurde erstmals von Harlow Shapley im Jahr 1933 beschrieben.

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Der Galaxienhaufen Abell 2151 im Sternbild Herkules, Telescope Newton f=1000mm f/4, Kamera Atik 460Exm, Gesamtbelichtungszeit 13h30min, Mai 2024, Bad Kreuznach, Deutschland

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Aurora über Bad Kreuznach in der Nacht von 10. auf 11. Mai 2024

In der Nacht vom 10. auf den 11. Mai kam es zu einem für mitteleuropäische Breiten seltenen Ereignis: Ein koronaler Massenauswurf (CME) der Sonne traf auf die Erdatmosphäre und verursachte in ganz Europa Polarlichter. Hier ist eine Sammlung von Bildern von meinem Standort in Bad Kreuznach. Die Farben der folgenden Bilder waren mit bloßem Auge nur deutlich abgeschwächt oder gar nicht sichtbar, da die Helligkeit des Polarlichts meistenteils nicht ausreichend hoch war, um die Farbrezeptoren den menschlichen Auges anzusprechen. Nichtsdestotrotz habe ich das Ereignis auf der Wiese im Garten staunend verfolgt und habe die Leuchterscheinungen als ungewöhnlich helle Schleier am klaren, dunklen Nachthimmel (kurz nach Neumond) wahrgenommen.

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Blickrichtung Nord-Ost, Aurora Borealis, 2024-05-10 ca. 22:45 UTC (2024-05-11 0:45 MESZ), Background St Wolfgang's church tower

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Die Krippe M 44 im Sternbild Krebs und sieben Asteroiden

Messier 44, auch bekannt als Krippe, ist ein heller und auffälliger offener Sternhaufen im Sternbild Krebs. Er befindet sich etwa 610 Lichtjahre von der Erde entfernt. Er ist einer der offenen Sternhaufen, die unserem Sonnensystem am nächsten sind. Da der Haufen nahe an der Ekliptik liegt, können Asteroiden des Sonnensystems je nach Aufnahmedatum häufig in seiner Nähe beobachtet werden.

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M 44 und sieben Asteroiden, Bilddaten: f=430mm, f/3.3 35x180s Canon EOS 6Da ISO800

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Sh 2-230: Eine HII-Region mit vielen weiteren Deep-Sky Objekten

Bei Sh 2-230 handelt es sich um einen sehr schwachen und ausgedehnten Emissionsnebel, der eine Reihe anderer Sharpless-Objekte im Herzen von Auriga umfasst. Der Sharpless 2 -Katalog (Sh 2) ist eine Liste von 312 HII-Regionen (Wasserstoff-Emissionsnebel) mit der Intention, eine kompletten Liste dieser Objekte nördlich der Deklination δ = -27° zu bilden. Die erste Ausgabe des Katalogs azs dem Jahr 1953 wurde als Sharpless 1 (Sh 1) bezeichnet.

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Sharpless 2-230 mit Sh 2-234 (IC 417), Sh 2-236 (IC 410, NGC 1893), Sh 2-229 (IC 405), M38 (NGC 1912) and NGC 1907

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Die Plejaden, Messier 45, im Sternbild Stier

Die Plejaden, auch bekannt als die Sieben Schwestern, Messier 45 und andere Namen in verschiedenen Kulturen, sind eine Sterngruppe und ein offener Sternhaufen mit heißen B-Sternen mittleren Alters im Nordwesten des Sternbilds Stier. Mit einer Entfernung von etwa 444 Lichtjahren gehört er zu den der Erde am nächsten gelegenen Sternhaufen. Er ist das der Erde am nächsten gelegene Messier-Objekt und der mit bloßem Auge am Nachthimmel am deutlichsten erkennbare Sternhaufen.

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Messier 45, die Plejaden, Bilddaten: f=430mm, f/3.3 50x180s Canon EOS 6Da ISO800

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Satelliten - es wird voll im Erdorbit

Am Abend des 09. und 10.01.2024 richtete ich mein Teleskop auf den Orion Nebel M 42 und war sehr überrascht, wie viele Satelliten innerhalb von nur 3h das Bildfeld durchquerten. Besonders auffällig eine scheinbare Autobahn etwas niedrigerer Deklination unterhalb des Orion Nebel. Nach kurzen Nachdenken kam ich auf die Erklärung für diese scheinbar besonders beliebte Satellitenbahn.

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Satellitenspuren in 3h Belichtungszeit

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M 42 / NGC 1976 Der Orion-Nebel und Nachbarn

Die auf dem Bild dargestellte Himmelsregion umfasst die Umgebung des Orion-Nebels. Die meisten der auf den Fotografien sichtbaren Objekte befinden sich im Orion-Arm der Milchstraße, wie auch unser Heimat-Sonnensystem.

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HDR-Bild Ausschnitt des großen Orion-Nebel mit Umgebung, Teleskop Newton 130mm f/3.3, Kamera Canon EOS 6Da ISO800, 60x180s 10x: 60s, 30s, 10s, 5s

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Seelen-Nebel IC 1848 und Herznebel IC 1805

Der Seelennebel (IC 1848, Sharpless 2-199, LBN 667) ist ein Emissionsnebel im Sternbild Kassiopeia. Mehrere kleine offene Sternhaufen sind in den Nebel eingebettet. Dieser Komplex ist der östliche Nachbar von von IC1805 (Herznebel), und die beiden werden oft zusammen als "Herz und Seele" bezeichnet.


Der Herznebel (IC 1805, Sharpless 2-190) ist ein Emissionsnebel, 7500 Lichtjahre von der Erde entfernt und befindet sich im Perseusarm der Milchstraße (wie der Seelennebel im Sternbild Kassiopeia).

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IC 1848 und IC 1805 im Sternbild Kassiopeia, Telescope Newton f=430mm f/3.3, Camera Canon EOS 6DaISO800, Total Exposure Time 14h06min

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NGC 225 - Offener Sternhaufen im Sternbild Cassiopeia

NGC 225 ist ein offener Sternhaufen im Sternbild Kassiopeia. Er befindet sich etwa 2.200 Lichtjahre von der Erde entfernt. Er ist etwa 100 bis 150 Millionen Jahre alt. Der Doppelsternanteil, also der Anteil der Sterne, die Mehrfachsterne sind, beträgt 0,52. Er ist auch als Segelboothaufen bekannt. Aber was passiert da an der Mastspitze? Das Boot wird offensichtlich gerade von einem Kraken geentert - desto deutlicher, desto länger man belichtet (oder wenn man zu viel Rotwein trinkt)... Neben dem recht schönen, wahrscheinlich eher nicht so bekannten Sternhaufen sieht man noch interessante Staubwolken und einen Reflexionsnebel, die als LDN 1291 und LBN 604 katalogisiert sind.

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NGC 225 Der Segelboothaufen im Sternbild Cassiopeia, Telekop Newton 10" f/4, Kamera Atik 460EXM, Gesamtbelichtungszeit 11h05min

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M 31 - Die Andromeda Galaxie

Die Andromedagalaxie ist eine Balkenspiralgalaxie und die der Milchstraße am nächsten gelegene, große Galaxie. Sie wurde ursprünglich Andromedanebel genannt und ist als Messier 31, M31 und NGC 224 katalogisiert. Sie hat einen Durchmesser von etwa 46,56 Kiloparsec (152.000 Lichtjahre) und ist etwa 765 kpc (2,5 Millionen Lichtjahre) von der Erde entfernt. Der Name der Galaxie leitet sich von dem Bereich des Erdhimmels ab, in dem sie erscheint, dem Sternbild Andromeda, das wiederum nach der Prinzessin benannt ist, die in der griechischen Mythologie die Frau von Perseus war.

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Die Andromeda Galaxie M 31 im Sternbild Andromeda, Telekop Newton f=430mm f/3.3, Kamera EOS60DaISO800, Gesamtbelichtungszeit 6h39min

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