Einträge über FN250

Der Kugelsternhaufen Messier 3 im Sternbild Jagdhunde

Messier 3 (NGC 5272) zählt zu den eindrucksvollsten Kugelsternhaufen der nördlichen Hemisphäre und bietet sowohl visuell als auch technisch eine besondere Herausforderung. Diese dicht gepackte Sternkugel in den Jagdhunden enthält etwa 500.000 Sterne auf einem Volumen von rund 180 Lichtjahren Durchmesser.

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Messier 3, Bilddaten: Newton 10" f/4, Atik 460EXM, Belichtungszeit 5h10min, 9/2023-12/2025, Fürfeld, Deutschland

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Der Weihnachtsbaum-Sternhaufen, NGC 2264, im Sternbild Einhorn

NGC 2264 gehört zu den lohnendsten Winterobjekten für Astrofotografen auf der Nordhalbkugel. Die Katalogbezeichnung umfasst einen Komplex mehrerer Objekte: den markanten Weihnachtsbaum-Sternhaufen, den Konusnebel, den Fuchsfellnebel und den Schneeflocken-Sternhaufen – allesamt eingebettet in einen ausgedehnten Emissionsnebel im Sternbild Einhorn (Monoceros). Die Aufnahmen wurden in zwei Nächten am 28/29.12.2025 und 30/31.12.2025 belichtet. Das Bild ist ein Komposit aus Aufnahmen durch H-alpha und RGB Filter.

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NGC 2264, Bilddaten: f=1000mm, f/4 Ha: 15x600s RGB: 27, 18, 27x300s Atik 460EXM

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Der Galaxienhaufen Abell 2151 im Sternbild Herkules

Der Galaxienhaufen Abell 2151 im Sternbild Herkules, deshalb auch als Herkuleshaufen bezeichnet, besitzt eine Ausdehnung von ca. 1° und befindet sich in einer Entfernung von ca. 500 Lichtjahren. Er weist - ungleich anderen Haufen - keine zentrale Galaxie auf und enthält mehrere interagierende Galaxiensysteme. Er wurde erstmals von Harlow Shapley im Jahr 1933 beschrieben.

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Der Galaxienhaufen Abell 2151 im Sternbild Herkules, Telescope Newton f=1000mm f/4, Kamera Atik 460Exm, Gesamtbelichtungszeit 13h30min, Mai 2024, Bad Kreuznach, Deutschland

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NGC 225 - Offener Sternhaufen im Sternbild Cassiopeia

NGC 225 ist ein offener Sternhaufen im Sternbild Kassiopeia. Er befindet sich etwa 2.200 Lichtjahre von der Erde entfernt. Er ist etwa 100 bis 150 Millionen Jahre alt. Der Doppelsternanteil, also der Anteil der Sterne, die Mehrfachsterne sind, beträgt 0,52. Er ist auch als Segelboothaufen bekannt. Aber was passiert da an der Mastspitze? Das Boot wird offensichtlich gerade von einem Kraken geentert - desto deutlicher, desto länger man belichtet (oder wenn man zu viel Rotwein trinkt)... Neben dem recht schönen, wahrscheinlich eher nicht so bekannten Sternhaufen sieht man noch interessante Staubwolken und einen Reflexionsnebel, die als LDN 1291 und LBN 604 katalogisiert sind.

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NGC 225 Der Segelboothaufen im Sternbild Cassiopeia, Telekop Newton 10" f/4, Kamera Atik 460EXM, Gesamtbelichtungszeit 11h05min

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Der Iris-Nebel NGC 7023

Der Irisnebel ist ein heller Reflektionsnebel im Sternbild Kepheus. Sein Aussehen wird durch den sehr heißen Stern HD 200775 in seinem Zentrum verursacht dessen Licht von den umgebenden Staubwolken teilweise reflektiert und teilweise absorbiert wird. Wie auf dem beschrifteten Bild zu sehen ist, befindet sich die Staubwolke selbst in Lynds Katalog der Dunkelnebel als Eintrag LDN 1174 zu finden. Der Reflexionsnebel leuchtet mit einer Helligkeit von +6,8. Er liegt 1.300 Lichtjahre entfernt und hat einen Durchmesser von sechs Lichtjahren.

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NGC 7023 im Sternbild Kepheus, Telescope Newton 10" f/4, Camera Atik 460EXM, Total Exposure Time 12h35min

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M 106 - Galaxie im Sternbild Jagdhunde

Die Galaxie Messier 106 (M 106) im Sternbild Canes Venatici ist eine unserer näheren Nachbargalaxien in etwa 23 Millionen Lichtjahren Entfernung von der Milchstraße und der Erde. Die Galaxie beherbergt einen aktiven Kern mit einem Schwarzen Loch von etwa 40 Millionen Sonnenmassen. Der Galaxienkern ist seit den 1950er Jahren als Radioquelle bekannt. Außerdem durchläuft die Galaxie eine Phase der verstärkter Sternentstehung (Starburst-Galaxie).

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Ausschnitt aus M 106 im Sternbild Jagdhunde, Telekop Newton 10" f/4, Kamera Atik 460EXM, Gesamtbelichtungszeit 17h50min

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NGC 1977 Der laufende Mann Nebel

Der Reflexionsnebel NGC 1977 im Sternbild Orion etwas nördlich des großen Orion-Nebels ist Teil der Orion-A-Molekülwolke. Im englischsprachigen Raum ist der Nebel als "Running Man Nebula" bekannt, aber eine direkte, deutsche Übersetzung klingt nicht so richtig flüssig - etwas salopp könnte ich ihn als "Jogger-Nebel" bezeichnen...

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Bilddaten: NGC 1977, der "Running Man" Nebel, Teleskop Newton 10" f/4, Kamera Atik 460EXM, 8x300s pro Kanal RGB

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Kaulquappen im kosmischen Teich: IC 410 und NGC 1893

In den eiskalten und auch feuchten Nächten vom 07.-08.02.2023 beherrschte der Vollmond zwar den Himmel über Bad Kreuznach, aber sie waren für mich zum einen die erste Gelegenheit, den Kometen C/2022 E3 ZTF zu sehen und zu fotografieren, zum anderen war der Komet aber auch kein nachtfüllendes Objekt. Zum Frühling hin werden die Gasnebel, die noch ausreichend lange über den Giebeln stehen, aber langsam rar.

Im Sternbild Fuhrmann (lat.: Auriga) kann man in klaren Winternächten den offenen Sternhaufen NGC 1893 eingebettet in den Emissionsnebel IC 410 finden. Während NGC 1893 mit einem Teleskop passender Öffnung visuell beobachtet werden kann stellt der schwache Nebel IC 410 eine Herausforderung für die visuelle Beobachtung dar und kann wesentlich einfache fotografisch abgebildet werden. Aufgrund zweier auffälliger Strukturen innerhalb des Nebels wurde IC 410 auch mit dem Beinamen Kaulquappen-Nebel geschmückt. IC 410 wurde am 25. September 1892 von dem (deutschen) Astronomen Max Wolf (21. Juni 1863 - 3. Oktober 1932) entdeckt während der offene Sternhaufen NGC 1993 bereits früher am 22. Januar 1827 von dem (britischen) Astronomen John Herschel (7. März 1792 - 11. Mai 1871).

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IC 410 und NGC 1893 SHO, Atik 460EXmono, Lacerta Newton f=1000mm f/4, 2023-02-08, Bad Kreuznach, Deutschland

Was man in dem Bild sehen kann ist, was man mit dem Auge visuell durch ein Teleskop so nicht sehen kann. Das Bild wird in Falschfarben präsentiert, die aus der (bei Astrofotografen weithin bekannten) Aufnahmetechnik mittels Schmalbandfiltern bei der Bearbeitung folgen.

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Komet C2022 E3 ZTF im Februar 2023

Am 7. Februar 2023 war der langperiodische Komet C/2022 E3 ZTF von Bad Kreuznach (Deutschland) aus sichtbar, wo während der meisten Nächten seit Jahresbeginn zuvor eine Wolkenschicht die freie Sicht auf den Himmel verhinderte. Der Komet C/2022 E3 ZTF wurde im März 2022 von der professionellen Großfeld-Durchmusterung der Zwicky Transient Facility entdeckt, wie sich auch aus der Benennung erkennen lässt. Der Komet passierte das Perihel (Punkt der größten Annäherung an die Sonne) am 12. Januar 2023 und durchlief das Perigäum (Punkt größter Annäherung an die Erde) am 1. Februar 2023. Während des Perigäums erreichte seine scheinbare Helligkeit ein Maximum von ca. 4,5 Magnituden. Dadurch konnte er in urbanen Gegenden mit blosem Auge nicht beobachtet werden, wobei die Mondphase nahe Vollmond erschwerend bei diesen Bedingungen hinzu kam. Das folgende Bild entstand kurz nach der Passage des Perigäums am 7. Februar 2023 am späten Abend ca. zwischen 20h und 22h UTC.

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Komet C/2022 E3 ZTF, 2023-02-07 gegen 21h UTC, jeweils 19x120s RGB, 3x300s f. Hintergrund, Setup: Atik 460EXmono, Lacerta Newton 10"f/4, Bad Kreuznach, Deutschland

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